Super Silver Haze

Super Silver Haze

Super Silver Haze – Genetik, Herkunft und Terpenprofil der legendären Haze-Sorte

Super Silver Haze, kurz SSH, gehört zu den bekanntesten Haze-Genetiken der modernen Cannabis-Geschichte. Die Sorte steht für eine klassische Verbindung aus Haze, Skunk #1 und Northern Lights #5 und wurde insbesondere durch die niederländische Breeding-Szene der 1990er-Jahre international bekannt.

Die genetische Struktur wird meist als Kombination aus Haze × Skunk #1 und Haze × Northern Lights #5 dargestellt. SeedFinder dokumentiert die Lineage entsprechend als:

((Haze × Haze) × Skunk #1) × ((Haze × Haze) × Northern Lights #5).

Damit verbindet Super Silver Haze drei der einflussreichsten genetischen Familien der klassischen Cannabis-Züchtung:

Haze für Würze und charakteristische Oldschool-Aromatik, Skunk #1 für Struktur und Funk sowie Northern Lights #5 für Harz, Dichte und eine kräftigere Basis.

Was ist Super Silver Haze?

Super Silver Haze ist ein überwiegend Haze-orientierter Hybrid, der aus der niederländischen Breeding-Ära hervorging und sich zu einer internationalen Referenz für klassische Haze-Genetik entwickelte.

Im Gegensatz zu modernen Candy-, Gelato- oder Z-Strains besitzt SSH ein deutlich traditionelleres Profil.

Typisch sind Assoziationen an:

Weihrauch, Zitrus, Kräuter, Gewürze, Erde, Skunk und süßliches Haze.

Gerade diese Kombination macht Super Silver Haze bis heute unverwechselbar.

Super Silver Haze Genetik

Die ausführliche Lineage lautet:

((Haze × Haze) × Skunk #1) × ((Haze × Haze) × Northern Lights #5).

Vereinfacht lässt sich die genetische Grundlage als:

Haze × Skunk #1 × Northern Lights #5

beschreiben.

Dabei ist Haze auf beiden Seiten des Stammbaums stark vertreten.

Das erklärt, warum SSH trotz der Skunk- und Northern-Lights-Einflüsse einen klaren Haze-Charakter behält.

Haze – die wichtigste genetische Grundlage

Haze gehört zu den berühmtesten Cannabis-Familien überhaupt.

Historisch wird die Linie mit verschiedenen tropischen und südamerikanischen Cannabis-Populationen verbunden.

Die exakten frühen Abstammungen sind komplex und teilweise historisch umstritten, doch Haze entwickelte sich zu einer genetischen Referenz für langblühende, stark sativa-orientierte Pflanzen mit ausgeprägten würzigen, floralen und Weihrauch-artigen Profilen.

Bei Super Silver Haze liefert Haze den größten Teil der aromatischen Identität.

Das typische Haze-Aroma

Klassische Haze-Genetiken unterscheiden sich deutlich von heutigen Dessert- und Candy-Profilen.

Statt Fruchtgummi, Gelato oder Cherry stehen häufig:

Weihrauch, Kräuter, Gewürze, Zitrus, Holz und florale Noten

im Mittelpunkt.

Manche Haze-Phänotypen entwickeln einen besonders charakteristischen Weihrauch- beziehungsweise „Incense“-Charakter.

Genau diese aromatische Richtung machte die Haze-Familie legendär.

Skunk #1

Skunk #1 bildet einen weiteren wichtigen Bestandteil von Super Silver Haze.

SeedFinder führt Skunk #1 in diesem Stammbaum auf eine Mischung aus afghanischen, kolumbianischen und mexikanischen genetischen Einflüssen zurück.

Skunk #1 gilt als eine der wichtigsten Hybridlinien der modernen Cannabis-Züchtung.

Typische Eigenschaften sind:

Skunk, Erde, Süße, Funk und kräftige Aromatik.

Bei SSH hilft diese genetische Seite dabei, die extreme Haze-Ausrichtung mit einer kompakteren Hybridbasis zu verbinden.

Northern Lights #5

Der dritte zentrale Bestandteil ist Northern Lights #5, kurz NL#5.

Auch diese Genetik gehört zu den Klassikern der modernen Cannabis-Geschichte.

SeedFinder führt NL#5 im SSH-Stammbaum auf eine Indica-orientierte Linie mit Hawaiian-Einfluss zurück.

Northern Lights #5 wurde besonders für:

Harzproduktion, kompaktere Struktur, erdige Süße und kräftige Kush-/Afghan-Einflüsse

bekannt.

Bei Super Silver Haze sorgt diese Seite dafür, dass die Sorte nicht ausschließlich den extremen Eigenschaften ursprünglicher Haze-Linien folgt.

Warum Haze × Skunk × Northern Lights?

Die Kombination ist ein gutes Beispiel für klassisches Hybrid-Breeding.

Haze bringt außergewöhnliche Aromatik und Charakter.

Skunk #1 ergänzt Struktur, Funk und Hybridstärke.

Northern Lights #5 liefert Harz und eine kompaktere Indica-Basis.

Dadurch entstand eine Sorte, die viele gewünschte Haze-Eigenschaften erhält, aber gleichzeitig praktischer und strukturierter als reine klassische Haze-Linien ausfallen kann.

Super Silver Haze Terpenprofil

Das sensorische Profil von Super Silver Haze bewegt sich typischerweise in Richtung:

Weihrauch, Zitrus, Kräuter, Gewürze, Erde, Skunk, Holz und süßliche Haze-Noten.

Je nach konkreter Selektion können einzelne Richtungen deutlich stärker auftreten.

Ein Phänotyp kann mehr Lemon zeigen.

Ein anderer wirkt stärker würzig.

Ein besonders klassischer Haze-Phänotyp kann dagegen intensive Incense- und Weihrauch-Aromen entwickeln.

Weihrauch

Die Weihrauch-Aromatik gehört zu den spannendsten Eigenschaften klassischer Haze-Genetik.

Innerhalb der Szene wird dafür häufig der englische Begriff Frankincense verwendet.

Das Profil kann an Räucherwerk, trockene Gewürze und aromatisches Holz erinnern.

SeedFinder dokumentiert beispielsweise auch explizite „Frankincense Phenotypes“ von Super Silver Haze, die später für weitere Breeding-Projekte verwendet wurden.

Zitrus

Neben Weihrauch können deutliche Zitrusnoten auftreten.

Lemon und andere helle Citrus-Aromen sorgen für einen frischeren Kontrast zum würzigen Haze-Untergrund.

Gerade diese Verbindung aus Lemon und Incense wurde später für zahlreiche moderne Haze-Hybriden interessant.

Kräuter und Gewürze

Super Silver Haze besitzt häufig eine ausgeprägte herbal-spicy Seite.

Kräuter.

Pfeffer.

Gewürze.

Holz.

Diese Komponenten unterscheiden SSH deutlich von heutigen stark süßen Hybriden.

Der Charakter wirkt klassisch und komplex, anstatt sich auf eine einzelne Frucht oder Candy-Note reduzieren zu lassen.

Skunk und Erde

Über Skunk #1 und Northern Lights #5 erhält das Profil eine deutlich schwerere Basis.

Erde und Skunk sorgen dafür, dass die Haze-Aromatik nicht zu leicht oder ausschließlich floral wirkt.

Damit entsteht ein mehrschichtiges Profil:

oben Zitrus und Haze,

in der Mitte Gewürze,

darunter Erde und Skunk.

Welche Terpene besitzt Super Silver Haze?

Bei modernen Analysen von Super-Silver-Haze-Proben werden häufig Terpene wie:

Myrcen

Caryophyllen

Limonen

und teilweise Pinen

genannt.

Die tatsächliche Zusammensetzung kann allerdings je nach Phänotyp, Cut, Anbau und Charge deutlich variieren.

Gerade bei einer alten genetischen Familie mit verschiedenen heute verbreiteten Linien sollte eine konkrete Laboranalyse immer höher gewichtet werden als ein allgemeines Strainprofil.

Myrcen

Myrcen wird mit erdigen, kräuterartigen und teilweise fruchtigen Eigenschaften verbunden.

Das passt sehr gut zum tieferen Hintergrund von SSH.

Caryophyllen

Caryophyllen wird sensorisch mit würzigen und pfeffrigen Eindrücken verbunden.

Damit ergänzt es die klassische Haze-Gewürzseite hervorragend.

Limonen

Limonen besitzt eine helle Citrus-Aromatik.

Es passt besonders gut zu Lemon- und Citrus-betonten SSH-Selektionen.

Pinen

Pinen wird mit Kiefer, Kräutern und frischer Waldaromatik verbunden.

Auch diese Richtung kann gut zum traditionellen Haze-Profil passen.

Warum heißt die Sorte Super Silver Haze?

Der Begriff Silver verweist auf die ausgeprägte Trichombildung.

Bei harzreichen Blüten kann die Oberfläche so stark mit Trichomen bedeckt sein, dass sie silbrig beziehungsweise frostig wirkt.

„Haze“ beschreibt die dominante genetische und aromatische Ausrichtung.

„Super“ unterstreicht die Hybridisierung der klassischen Haze-Welt mit Skunk und Northern Lights.

Optik von Super Silver Haze

SSH besitzt eine deutlich andere Optik als moderne Purple-Exotics.

Typisch sind:

hell- bis mittelgrüne Blüten

orangefarbene Pistillen

starke Trichombildung

und häufig etwas luftigere Haze-orientierte Strukturen.

Je nach Phänotyp können die Blüten dichter ausfallen, insbesondere wenn die Northern-Lights- und Skunk-Seite stärker zum Ausdruck kommt.

Harzproduktion

Die starke Harzbildung gehört zu den Eigenschaften, die der Sorte ihren Namen gaben.

Northern Lights #5 und Skunk tragen zusätzlich zur Harz- und Blütenstruktur bei.

Dadurch konnte SSH einen klassischen Haze-Charakter mit deutlich frostigerem und kompakterem Erscheinungsbild verbinden.

Super Silver Haze und die niederländische Cannabis-Szene

Super Silver Haze ist eng mit der berühmten niederländischen Breeding-Ära der 1990er-Jahre verbunden.

Amsterdam entwickelte sich damals zu einem internationalen Zentrum für Cannabis-Genetik.

Haze-, Skunk- und Northern-Lights-Linien wurden dort miteinander kombiniert und über Seedbanks weltweit verbreitet.

SSH wurde zu einem der bekanntesten Ergebnisse dieser Zeit.

Green House Seeds und Super Silver Haze

Super Silver Haze wurde stark durch die Geschichte der Green House Seed Company und die Amsterdamer Cannabis-Cup-Szene popularisiert.

Gleichzeitig ist die historische Züchtergeschichte mit Personen wie Nevil Schoenmaker und Shantibaba eng verbunden, weshalb die Herkunft komplexer ist als eine reine Zuordnung zu einer heutigen Marke.

Mr Nice Seedbank dokumentiert bis heute die klassische SSH-Lineage mit Haze, Skunk #1 und NL#5.

Für einen historischen Artikel sollte deshalb zwischen Genetik-Ursprung, Breeder-Geschichte und späterer Markenverbreitung unterschieden werden.

Super Silver Haze und Cannabis Cups

Super Silver Haze wurde Ende der 1990er-Jahre durch mehrere bedeutende Cannabis-Cup-Erfolge bekannt.

Diese Auszeichnungen machten den Namen innerhalb der internationalen Cannabis-Szene schnell berühmt.

SSH wurde dadurch zu einer der Referenzen für hochwertige Haze-Genetik.

Super Silver Haze und Super Lemon Haze

Ein besonders wichtiges Beispiel für den späteren genetischen Einfluss ist Super Lemon Haze.

Diese verbindet:

Lemon Skunk × Super Silver Haze

Damit wurde die klassische SSH-Haze-Basis mit einer deutlich Lemon-orientierten Genetik kombiniert.

Super Lemon Haze entwickelte sich anschließend selbst zu einem der bekanntesten modernen Haze-Hybriden.

Warum SSH als Elternlinie so wertvoll ist

Super Silver Haze bietet Breedern mehrere interessante Eigenschaften.

Charakteristische Haze-Aromatik.

Weihrauch.

Zitrus.

Harzproduktion.

Skunk-Funk.

Und eine etablierte Hybridstruktur.

Dadurch eignet sich die Genetik gut als Grundlage für neue Crosses, bei denen klassische Haze-Eigenschaften mit moderneren Terpenprofilen kombiniert werden sollen.

Super Silver Haze und Pheno Hunting

Auch innerhalb von Super Silver Haze können unterschiedliche Phänotypen auftreten.

Einige zeigen mehr Northern Lights.

Andere mehr Skunk.

Besonders begehrt sind häufig stark Haze-orientierte Selektionen mit ausgeprägter Weihrauch- und Citrus-Aromatik.

Genau deshalb existieren heute verschiedene berühmte SSH-Cuts und lokale Selektionen.

Der Frankincense Pheno

Besonders spannend ist der sogenannte Frankincense Pheno.

Dabei handelt es sich um eine SSH-Selektion mit sehr stark ausgeprägtem Weihrauch- beziehungsweise Incense-Profil.

Solche Pflanzen sind innerhalb der Haze-Szene besonders begehrt, weil sie den klassischen Charakter alter Haze-Linien sehr deutlich zeigen.

SeedFinder dokumentiert solche SSH-Frankincense-Selektionen auch als Eltern späterer Crosses.

Super Silver Haze vs. klassische Haze

Reine beziehungsweise sehr stark Haze-dominierte Linien können extrem langblühend und strukturell anspruchsvoll sein.

Super Silver Haze besitzt durch Skunk #1 und Northern Lights #5 eine stärker hybridisierte Basis.

Vereinfacht:

klassische Haze = maximale Haze-Ausrichtung

Super Silver Haze = Haze + Skunk + Northern Lights

Dadurch bleibt der typische Haze-Charakter erhalten, wird aber um zusätzliche Hybrid-Eigenschaften ergänzt.

Super Silver Haze vs. Super Lemon Haze

Super Lemon Haze setzt deutlich stärker auf Lemon.

SSH:

Incense + Spice + Citrus + Earth + Skunk

Super Lemon Haze:

Lemon + Citrus + Sweetness + Haze + Incense

Super Lemon Haze kann damit als fruchtigere und lemonbetontere Weiterentwicklung der klassischen SSH-Welt verstanden werden.

Super Silver Haze vs. Gelato #41

Gelato #41 repräsentiert eine völlig andere Cannabis-Ära.

Gelato #41:

Cream + Dessert + Fruit + Cookies + Gas

Super Silver Haze:

Haze + Incense + Citrus + Spice + Earth + Skunk

Der Vergleich zeigt, wie stark sich die Selektionsziele der Cannabis-Szene über die Jahrzehnte verändert haben.

Super Silver Haze vs. Gorilla Glue #4

Auch GG4 gehört zu einer anderen genetischen Welt.

GG4 steht stärker für:

Chem + Diesel + Gas + Erde + Kaffee + Funk

SSH dagegen für:

Haze + Weihrauch + Zitrus + Kräuter + Gewürze.

Beide besitzen kräftige Oldschool-Charaktere, aber aus völlig unterschiedlichen genetischen Familien.

Warum Super Silver Haze heute wieder interessant ist

Der moderne Markt wird stark von Cookies, Gelato, Z, Runtz, Candy und Cherry dominiert.

Dadurch wirken klassische Haze-Terpene heute wieder ungewöhnlich.

Weihrauch.

Gewürze.

Kräuter.

Zitrus.

Skunk.

Gerade weil dieses Profil völlig anders als moderne Dessert-Genetik ist, besitzt eine authentische SSH-Selektion einen hohen Wiedererkennungswert.

Super Silver Haze und Oldschool Genetics

SSH gehört zu den Strains, die eine Brücke zwischen klassischen Cannabis-Linien und moderner Hybridzüchtung bilden.

Haze bringt alte internationale genetische Einflüsse.

Skunk #1 gehört zu den frühesten stabilen Hybridfamilien.

Northern Lights #5 steht für die klassische Afghani-orientierte Indica-Welt.

Super Silver Haze verbindet alle drei.

Damit steckt in der Genetik ein großes Stück Cannabis-Breeding-Geschichte.

Provenienz bei Super Silver Haze

Gerade bei historischen Sortennamen ist Provenienz besonders wichtig.

Heute bieten zahlreiche Seedbanks eigene Versionen von Super Silver Haze an.

Nicht jede davon muss genetisch identisch mit einer historischen Originalselektion sein.

SeedFinder listet entsprechend zahlreiche heutige SSH-Angebote unterschiedlicher Breeder und Seedbanks.

Wer einen konkreten Elite Cut oder eine historische Selektion beschreibt, sollte deshalb möglichst auch die Quelle beziehungsweise Cut-Herkunft nennen.

Warum Super Silver Haze für Genetik-Fans wichtig ist

SSH ist mehr als nur ein alter Haze-Strain.

Die Sorte zeigt, wie frühe moderne Cannabis-Züchtung funktionierte.

Bestehende genetische Familien wurden miteinander kombiniert, um deren Stärken zu vereinen.

Haze brachte außergewöhnliche Aromatik.

Skunk #1 ergänzte Hybridstärke und Funk.

Northern Lights #5 brachte Harz und Struktur.

Das Ergebnis wurde selbst zu einer genetischen Referenz und anschließend zur Grundlage zahlreicher weiterer Crosses.

Fazit: Super Silver Haze ist eine Legende der klassischen Haze-Genetik

Super Silver Haze gehört zu den bedeutendsten klassischen Cannabis-Hybriden der niederländischen Breeding-Ära.

Die Genetik lässt sich vereinfacht als:

Haze × Skunk #1 × Northern Lights #5

beschreiben.

Der detaillierte Stammbaum wird als:

((Haze × Haze) × Skunk #1) × ((Haze × Haze) × NL#5)

dokumentiert.

Sensorisch steht SSH für eine völlig andere Welt als moderne Candy Genetics:

Weihrauch, Haze, Zitrus, Kräuter, Gewürze, Erde, Skunk und Holz.

Gerade der charakteristische Frankincense- beziehungsweise Incense-Charakter machte starke Haze-Phänotypen legendär.

Super Silver Haze beeinflusste später weitere bekannte Genetiken und findet sich beispielsweise direkt im Stammbaum von Super Lemon Haze.

Damit gehört SSH nicht nur zu den Klassikern der Cannabis-Geschichte.

Die Genetik ist ein Bindeglied zwischen alten Haze-Linien und der modernen Hybridwelt – und bis heute eine Referenz für authentische Oldschool-Haze-Terpene.

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