Mile High Dave

Mile High Dave

Mile High Dave – Pheno Hunting, Cannabis-Genetik und legendäre Cuts aus Colorado

Mile High Dave gehört zu den Namen der modernen US-Cannabisszene, die insbesondere durch Pheno Hunting und außergewöhnliche Cannabis-Cuts Bekanntheit erlangt haben. Hinter dem Namen steht David Crawford, ein Cultivator, Pheno Hunter, Breeder und Cannabis-Consultant aus Colorado.

Besonders eng ist Mile High Dave mit einer Genetik verbunden: Dante’s Inferno.

Seine Selektionen Dante’s Inferno #6 und Dante’s Inferno #8 machten innerhalb der US-Cannabisszene auf sich aufmerksam und zeigen eindrucksvoll, welchen Unterschied ein außergewöhnlicher Phänotyp innerhalb einer bestehenden Genetik machen kann.

Doch Mile High Dave steht inzwischen nicht nur für einzelne Cuts. Pheno Hunting, Cannabis-Breeding, Kultivierung und die Suche nach außergewöhnlichen Genetiken bilden den Kern seiner Arbeit.

Wer ist Mile High Dave?

Mile High Dave ist der Name, unter dem der aus Südkalifornien stammende David Crawford innerhalb der Cannabisbranche bekannt wurde.

Vor über 15 Jahren zog Crawford nach Colorado und beschäftigte sich dort intensiv mit der Kultivierung von Cannabis. Eine wichtige Rolle spielte dabei der damals vergleichsweise progressive Umgang Colorados mit medizinischem und später legalem Cannabis.

Als lizenzierter Medical Marijuana Caregiver konnte er seine Arbeit mit unterschiedlichen Genetiken weiterentwickeln und sich intensiv mit Anbau, Selektion und Phänotypen beschäftigen.

2020 startete er schließlich die Marke Mile High Dave.

Heute verbindet seine Arbeit mehrere Bereiche: Cannabis-Kultivierung, Pheno Hunting, Breeding und Consulting für andere Grower und Produktionsbetriebe.

Was macht Mile High Dave besonders?

Ein Schwerpunkt von Mile High Dave liegt auf dem Pheno Hunting.

Beim Pheno Hunting werden zahlreiche Pflanzen derselben genetischen Kreuzung kultiviert und miteinander verglichen.

Obwohl die Pflanzen dieselben Eltern besitzen, können sie unterschiedliche Eigenschaften zeigen.

Ein Phänotyp entwickelt möglicherweise besonders intensive Terpene, während ein anderer eine außergewöhnliche Harzproduktion besitzt. Weitere Pflanzen können durch ihre Blütenstruktur, Farbe, Wuchsform oder andere Merkmale auffallen.

Die Aufgabe des Pheno Hunters besteht darin, aus dieser genetischen Vielfalt außergewöhnliche Pflanzen herauszufiltern.

Genau mit solchen Selektionen hat sich Mile High Dave einen Namen gemacht.

Dante’s Inferno – die Genetik hinter den berühmten Cuts

Die wohl wichtigste Genetik im Zusammenhang mit Mile High Dave ist Dante’s Inferno.

Die Kreuzung lautet:

Oreoz × Devil Driver

Dante’s Inferno ist für eine besonders starke Trichombildung und spektakuläre Blütenoptik bekannt. Je nach Phänotyp können unterschiedliche süße, fruchtige, cremige, gasige und teilweise dunklere Dessert-Aromen auftreten.

Entscheidend ist jedoch die Herkunft der Genetik.

Mile High Dave ist vor allem für die Selektion bestimmter Dante’s-Inferno-Phänotypen bekannt. Die ursprüngliche Kreuzung sollte deshalb nicht einfach Mile High Dave als alleiniger Breeder zugeschrieben werden.

Seine Arbeit bestand insbesondere darin, innerhalb der Genetik außergewöhnliche Pflanzen zu finden und als Cuts zu erhalten.

Zwei davon entwickelten sich zu seinen bekanntesten Selektionen:

Dante’s Inferno #6

und

Dante’s Inferno #8

Dante’s Inferno #8 – Mile High Dave Cut

Dante’s Inferno #8 Mile High Dave Cut gehört zu seinen bekanntesten Selektionen.

Die Grundlage bleibt Oreoz × Devil Driver, doch die Bezeichnung #8 steht für einen bestimmten Phänotyp, den Mile High Dave innerhalb dieser Genetik selektiert hat.

Besonders auffällig ist die enorme Harzproduktion.

Gut kultivierte Blüten können von einer extrem dichten Trichomschicht bedeckt sein, wodurch Dante’s Inferno #8 das charakteristische frostige Erscheinungsbild erhält.

Auch aromatisch besitzt der Cut einen hohen Wiedererkennungswert.

Je nach Anbaubedingungen und Ernte können süße, cremige und fruchtige Komponenten auftreten, begleitet von Gas- und Kush-Nuancen. Erfahrungsberichte zum authentischen #8 Cut beschreiben unter anderem eine ausgeprägte Grape-Candy-Gas-Richtung.

Damit verbindet der Cut mehrere Eigenschaften, die innerhalb der modernen Exotic-Szene besonders gefragt sind: außergewöhnliche Optik, starke Harzproduktion und ein intensives Terpenprofil.

Dante’s Inferno #6 – ein anderer Phänotyp derselben Genetik

Neben #8 ist auch Dante’s Inferno #6 eng mit Mile High Dave verbunden.

Beide Pflanzen stammen aus derselben genetischen Grundlage, zeigen jedoch unterschiedliche Ausprägungen.

Genau dieser Vergleich verdeutlicht den Sinn eines Pheno Hunts.

Eine Kreuzung definiert den genetischen Rahmen. Innerhalb dieses Rahmens können jedoch Pflanzen entstehen, die unterschiedliche Kombinationen der Eigenschaften ihrer Eltern zeigen.

Der #6 Cut entwickelte sich ebenfalls zu einer bekannten Mile-High-Dave-Selektion und konnte auch bei Cannabis-Wettbewerben überzeugen.

Damit besitzt Mile High Dave zwei bekannte Cuts aus derselben Ausgangsgenetik, die jeweils eigene Eigenschaften repräsentieren.

Cup-Erfolge mit Dante’s Inferno

Die Bekanntheit der Dante’s-Inferno-Selektionen basiert nicht ausschließlich auf Social Media oder ihrer außergewöhnlichen Optik.

Beide Cuts konnten auch Wettbewerbserfolge erzielen.

Im Jahr 2023 wurde Mile High Dave mit Dante’s Inferno #6 Grand Champion beim Connoisseur Cup.

Mit Dante’s Inferno #8 erreichte er beim Cultivate Showdown 2023 den ersten Platz.

Diese Erfolge trugen dazu bei, die beiden Selektionen innerhalb der amerikanischen Cannabis-Community weiter bekannt zu machen.

Was bedeutet „Mile High Dave Cut“?

Gerade bei Cannabis-Stecklingen ist der Begriff Cut wichtig.

Wenn eine Pflanze aus einem Samen gezogen wird, besitzt sie eine individuelle Kombination genetischer Eigenschaften.

Wird diese Pflanze anschließend als außergewöhnlicher Phänotyp ausgewählt, kann sie vegetativ über Stecklinge vermehrt werden.

Diese Stecklinge sind genetische Klone der ausgewählten Mutterpflanze.

Ein Dante’s Inferno #8 Mile High Dave Cut bezeichnet deshalb nicht einfach irgendeine Pflanze aus Oreoz × Devil Driver.

Gemeint ist konkret die von Mile High Dave selektierte #8-Pflanze beziehungsweise deren klonale Nachkommen.

Das Gleiche gilt für Dante’s Inferno #6.

Warum ist die Herkunft eines Cuts wichtig?

Mit zunehmender Bekanntheit einer Cannabis-Genetik tauchen häufig unterschiedliche Pflanzen unter demselben Namen auf.

Bei Clone-only Cuts ist deshalb die Provenienz, also die nachvollziehbare Herkunft des Klons, besonders wichtig.

Ein Samen aus derselben ursprünglichen Kreuzung ist genetisch nicht identisch mit dem berühmten Cut.

Selbst wenn erneut Oreoz × Devil Driver gekreuzt wird, entsteht dadurch nicht automatisch Dante’s Inferno #8.

Der #8 Cut bezeichnet einen ganz bestimmten selektierten Genotyp.

Nur durch vegetative Vermehrung dieser Pflanze bleibt dieser Genotyp erhalten.

Das macht authentische Cuts für Sammler, Grower und Pheno-Enthusiasten besonders interessant.

Pheno Hunting – die Spezialität von Mile High Dave

Pheno Hunting klingt zunächst simpel: viele Samen anbauen und die beste Pflanze auswählen.

In der Praxis ist die Selektion deutlich komplexer.

Pflanzen müssen über verschiedene Entwicklungsphasen beobachtet werden. Dabei können unter anderem Wuchs, Struktur, Vitalität, Stretch, Blütenentwicklung, Harzproduktion und Aroma beurteilt werden.

Hinzu kommt die Frage, welche Eigenschaften nach Trocknung und Lagerung tatsächlich erhalten bleiben.

Ein Phänotyp mit spektakulärer Optik muss nicht automatisch das interessanteste Aroma besitzen.

Eine andere Pflanze kann hervorragende Terpene entwickeln, gleichzeitig aber weniger interessante strukturelle Eigenschaften zeigen.

Der besondere Keeper ist deshalb häufig die Pflanze, die mehrere gewünschte Merkmale miteinander verbindet.

Was ist ein Keeper?

Als Keeper bezeichnet man innerhalb eines Pheno Hunts eine Pflanze, die aufgrund ihrer Eigenschaften erhalten werden soll.

Dafür wird meist bereits vor beziehungsweise während der Selektion genetisches Material über Stecklinge gesichert.

Stellt sich nach vollständiger Beurteilung heraus, dass eine Pflanze außergewöhnlich ist, kann ihr Klon als Mutterpflanze erhalten bleiben.

Aus einer einzigen besonderen Pflanze kann dadurch ein Cut entstehen, der über viele Jahre weitergegeben wird.

Dante’s Inferno #6 und #8 sind gute Beispiele dafür, wie wichtig solche Keeper-Selektionen innerhalb der modernen Cannabis-Kultur geworden sind.

Mile High Dave und Colorado

Colorado spielt eine zentrale Rolle in der Geschichte von Mile High Dave.

Der US-Bundesstaat gehörte zu den ersten Regionen, in denen sich eine regulierte Cannabisbranche entwickeln konnte. Dadurch entstanden früh professionelle Anbauanlagen, Breeding-Projekte und eine große Community aus Growern und Genetik-Enthusiasten.

Für David Crawford wurde Colorado zum Zentrum seiner Arbeit.

Auch der Name Mile High Dave greift die Identität der Region auf: Denver wird aufgrund seiner Höhenlage von ungefähr einer Meile über dem Meeresspiegel als „Mile High City“ bezeichnet.

Diese Verbindung zu Colorado zieht sich heute durch seine Marke und verschiedene Genetik-Projekte.

Von Pheno Hunting zu eigenen Genetiken

Mile High Dave ist heute nicht ausschließlich Selector bestehender Genetiken.

Die ausgewählten Pflanzen dienen auch als Grundlage für weitere Breeding-Arbeit.

Ein außergewöhnlicher Keeper kann schließlich nicht nur als Clone-only Cut erhalten werden, sondern auch als Elternpflanze für neue Kreuzungen dienen.

Dadurch können gewünschte Eigenschaften einer Selektion mit anderen genetischen Linien kombiniert werden.

Genau hier beginnt der Übergang vom Pheno Hunting zum eigentlichen Breeding.

Die Selektion außergewöhnlicher Elternpflanzen bildet schließlich eine der wichtigsten Grundlagen für die Entwicklung neuer Cannabis-Genetiken.

5280 und die Weiterentwicklung der Dante-Linie

Ein wichtiger Name innerhalb der neueren Mile-High-Dave-Genetiken ist 5280.

Der Name ist eine direkte Anspielung auf Denver: Die Stadt liegt rund 5.280 Fuß über dem Meeresspiegel.

5280 verbindet die Dante’s-Inferno-Linie mit RS11-Genetik und wurde wiederum in verschiedenen Phänotypen selektiert.

Damit zeigt sich, wie aus einem erfolgreichen Pheno Hunt langfristig eine ganze genetische Familie entstehen kann.

Ein ausgewählter Cut wird als Elternpflanze eingesetzt, daraus entstehen neue Kreuzungen und innerhalb dieser Populationen können wiederum neue Keeper gefunden werden.

Weitere Mile High Dave Genetiken

Neben Dante’s Inferno und 5280 ist Mile High Dave mittlerweile mit verschiedenen weiteren Kreuzungen und Selektionen verbunden.

Dazu gehören unter anderem Namen wie Dante’s Revenge, Dante’s Candy, Mile High Club, Space Needle, High Town, Colorado Candy und Emerald Mist.

Ein Teil dieser Genetiken baut auf Dante’s Inferno oder daraus entwickelten Linien auf.

Dante’s Revenge konzentriert beispielsweise die Dante-Linie durch die Kombination ausgewählter Dante’s-Inferno-Phänotypen.

Bei Dante’s Candy wiederum wird die bekannte Dante’s-Inferno-Selektion mit einer Candy-orientierten genetischen Linie kombiniert.

Damit entwickelt sich aus den ursprünglichen Keepern zunehmend eine eigene genetische Familie.

Mile High Dave als Cultivation Consultant

Neben Pheno Hunting und Breeding arbeitet David Crawford auch als Consultant im Cannabisbereich.

Dabei geht es um die professionelle Kultivierung und Optimierung von Anbauprozessen.

Seine Erfahrungen stammen aus langjähriger praktischer Arbeit mit Cannabis und reichen von Pflanzenmanagement und Genetik-Selektion bis zur Planung beziehungsweise Optimierung professioneller Kultivierungsumgebungen.

Damit unterscheidet sich Mile High Dave von einem reinen Seed-Breeder.

Seine Arbeit verbindet Genetik, Selektion und praktische Kultivierung.

Warum ist Mile High Dave für die moderne Cannabis-Szene interessant?

Mile High Dave zeigt sehr gut, wie wichtig die Rolle des Pheno Hunters im modernen Cannabisbereich geworden ist.

Eine außergewöhnliche Genetik beginnt nicht immer mit einer völlig neuen Kreuzung.

Manchmal liegt das Besondere bereits in einer vorhandenen Population verborgen.

Der Breeder liefert das genetische Potenzial.

Der Pheno Hunter durchsucht dieses Potenzial nach außergewöhnlichen Pflanzen.

Und ein erfolgreicher Keeper kann anschließend selbst zur Grundlage einer neuen genetischen Linie werden.

Die Geschichte von Dante’s Inferno #6 und #8 zeigt diesen Prozess besonders deutlich.

Mile High Dave, Doja, Seed Junky und Wizard Trees

Marken und Namen wie Mile High Dave, Doja Exclusive, Seed Junky Genetics und Wizard Trees repräsentieren unterschiedliche Bereiche der modernen amerikanischen Cannabis-Genetik.

Seed Junky Genetics wurde vor allem durch umfangreiche Breeding-Arbeit und Genetiken wie Wedding Cake, Kush Mints und Jealousy bekannt.

Wizard Trees ist eng mit modernen Exotic-Cuts und der RS-Linie verbunden.

Doja Exclusive kombiniert ausgewählte Genetiken mit einer starken kalifornischen Cannabis- und Markenidentität.

Mile High Dave wiederum wurde besonders durch Pheno Hunting, Kultivierung und die Selektion außergewöhnlicher Cuts bekannt und entwickelte daraus zunehmend eigene genetische Projekte.

Diese Unterschiede sind wichtig, wenn man nachvollziehen möchte, wer eine Kreuzung ursprünglich geschaffen, wer einen bestimmten Phänotyp gefunden und wer diesen anschließend kultiviert beziehungsweise bekannt gemacht hat.

Fazit: Mile High Dave steht für Pheno Hunting und außergewöhnliche Cannabis-Cuts

Mile High Dave alias David Crawford hat sich insbesondere durch seine Arbeit als Cultivator und Pheno Hunter einen Namen innerhalb der US-Cannabisszene gemacht.

Im Mittelpunkt stehen seine berühmten Dante’s Inferno #6 und #8 Cuts, zwei unterschiedliche Selektionen aus der Genetik Oreoz × Devil Driver.

Die enorme Trichombildung, komplexen Terpenprofile und Wettbewerbserfolge machten die Pflanzen weit über Colorado hinaus bekannt.

Gleichzeitig zeigen Genetiken wie 5280, Dante’s Revenge und Dante’s Candy, wie aus erfolgreichen Selektionen neue Breeding-Projekte entstehen können.

Mile High Dave steht damit exemplarisch für einen wichtigen Bestandteil moderner Cannabis-Genetik: Nicht nur die Kreuzung entscheidet über eine außergewöhnliche Sorte – manchmal ist es die eine besondere Pflanze unter Hunderten, die eine genetische Linie prägt.

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